Motivinformationen

Titel: Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen

Standort 51° 29’ 4.711” N, 11° 57’ 54.259” O
1839 / 40 errichtet im spätklassizistischen Stil
Historische Aufnahme von Fritz Möller , um 1900
Glasnegativ 13 x 18 cm, gescannt
Stadtarchiv Halle
Signatur: Möll 237

eigene Aufnahme: 2019

Größe des Druckes: 56 x 40 cm

Rahmung:

  • Nielsen C2 Alu strukturiert schwarz-matt
  • Format 71 x 56 cm
  • Glas entspiegelt und mit UV-Schutz
  • Passepartoutmappe altweiß

Auflage: 5

Verfügbar
Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen
Domplatz 4

Die mittelalterliche Platzanlage des Domplatzes überschauend, lenkt die Aufnahme den Blick auf das U-förmig angelegte Gebäude des heutigen Zentralmagazins Naturwissenschaftlicher
Sammlungen. Das spätklassizistische Gebäude wurde ursprünglich 1839 / 40 als Universitätsklinik von Johann Justus Peter Schulze (1785 – 1855) errichtet. Es erfolgten Umbauten unter den Architekten Otto Kilburger (1863 – 1951) und Emil Streichert (1848 – 1929). Seit 1886 befindet sich hier die Zoologische Sammlung der Universität.
An der Südseite des Gebäudes ragt der Chor des 1271 gegründeten Dominikanerklosters auf.
Die dreischiffige Hallenkirche wurde 1523 zur Kollegiatsstiftskirche erhoben und seitdem als Dom bezeichnet. Heute wird sie von der Reformierten Gemeinde als Gotteshaus genutzt. Den
Platz nach Norden abschließend, stehen heute die Ende der 1980er Jahre errichteten Neubauten.
Wulf Brandstädter (geb. 1937) entwickelte einen eigenen Plattentypus „Halle / IW 84-IB“ für den industriellen Wohnungsbau, der mit Erkern, Loggien und Dachaufsätzen, trotz monolithischer
Großplattenbauweise, eine belebte Fassadengestaltung erlaubte. Brandstädter erhielt hierfür den Architekturpreis der DDR.
Auf der Platzmitte steht der sogenannte Lebenskreis-Brunnen, der die Botschaft „Das Leben besiegt den Tod” verkündet. Der Brunnen mit Sandsteinsockel und Bronzeskulpturen wurde 1986 von Horst Brühmann (1942 – 2014) geschaffen.