Motivinformationen

Titel: Gasthof zum Mohr

Standort 51° 29’ 2.307” N, 11° 57’ 55.688” O
18. Jahrhundert , Putzbau
Historische Aufnahme von Gottfried Riehm , 1890 – 1920
Digitalisat
Stadtarchiv Halle
Signatur: Riehm 551

eigene Aufnahme: 2019

Größe des Druckes: 53 x 40 cm

Rahmung:

  • Nielsen C2 Alu strukturiert schwarz-matt
  • Format 71 x 56 cm
  • Glas entspiegelt und mit UV-Schutz
  • Passepartoutmappe altweiß

Auflage: 5

Verfügbar
Gasthof zum Mohr
Burgstraße 72

Das „Gasthaus zum Mohr” wurde 1536 erstmalig erwähnt und gilt damit als das älteste Wirtshaus der Stadt. Als solches zeichnet es sich mit wechselvoller Geschichte bei erstaunlicher Beständigkeit aus. Nach einem Brand 1743 wurde das Gasthaus als zweigeschossiger barocker Putzbau mit Walmdach wiedererrichtet und im 19. Jahrhundert um einen Saalanbau erweitert.
Im Laufe der Zeit hat sich das äußere Erscheinungsbild kaum gewandelt. Um 1800 war der „Mohr“ Treffpunkt um den romantischen Komponisten Johann Friedrich Reichardt (1752 – 1814). Zu DDR-Zeiten galt dieser Ort als Treffpunkt für systemkritische junge Leute. Studenten feierten zünftige Feste und konnten das studentische Biertestat ablegen – eine Tradition, die in Halle heute noch von den Mitgliedern des Instituts für Pharmazie gepflegt wird. Nach einem Brand 1979 konnte der Gasthof 1985 wiedereröffnet werden. 2010 / 11 erfolgten weitere umfangreiche Sanierungen.
In direkter Nachbarschaft des „Mohren”, in der Burgstraße 71, befindet sich die „Gosenschänke”, die insbesondere heute bei der Studentenschaft beliebt ist.