Motivinformationen

Titel: Germanistisches Institut

Standort 51° 29’ 23.618” N, 11° 58’ 38.654” O
1868/69 als Putzbau errichtet
Historische Aufnahme, Fotograf unbekannt , 21.03.1911
Glasplatte 13 x 18 cm, gescannt
Halle, Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen
Signatur: Platte 0169

eigene Aufnahme: 2015

Größe des Druckes: 56×40 cm

Rahmung:

  • Nielsen C2 Alu strukturiert schwarz-matt
  • Format 71 x 56 cm
  • Glas entspiegelt und mit UV-Schutz
  • Passepartoutmappe altweiß

Auflage: 5

Verfügbar
Germanistisches Institut
Ludwig-Wucherer-Straße 2

Seit 1863 wird an der Universität Halle auf dem Gebiet der Agrarwissenschaften geforscht und gelehrt. Die Agrarwissenschaften nahmen ihren Anfang in der Villa von Ludwig Wucherer
(p Kat. 21). Das von dem Universitätsarchitekten Rudolf Steinbeck konzipierte Lehrgebäude nahm neben Hör- und Praktikumssälen auch Labor- und Sammlungsräume, die Bibliothek sowie die Direktorenwohnung auf. Die stilgleiche Erweiterung von 1897 folgt der sparsamen Bauzier mit Schmuckrillen und gequaderten Fensterbereichen.
Die Giebel im Dachbereich sind heute verloren. Das hier noch zu sehende zweigeschossige Haus mit Satteldach wurde 1912 / 13 abgetragen.
Stattdessen errichtete man in der Formensprache des Neoklassizismus einen Erweiterungsbau mit aufwendiger Fassadengliederung und repräsentativem Skulpturenportal, in dem heute das Germanistische Institut untergebracht ist.
Ab 1951 gab es, erstmals an einer deutschen Universität ein Institut für Landwirtschaftliche Technologie und Vorratspflege. Die spezielle Gaslagerung von Obst geht auf Forschungsarbeiten
an diesem Institut zurück.
2009 / 10 zog der Bereich Agrarwissenschaften um auf den Campus Heide-Süd.