Motivinformationen

Titel: Oper Halle

Standort 51° 29’ 12.106” N, 11° 58’ 16.05” O
1884 – 1886 errichtet, Neorenaissancebau
Historische Aufnahme von Fritz Möller , nach 1886
Glasnegativ 18 x 24 cm, gescannt
Thomas Steuber, privat

eigene Aufnahme: 2015

Größe des Druckes: 54 x 40 cm

Rahmung:

  • Nielsen C2 Alu strukturiert schwarz-matt
  • Format 71 x 56 cm
  • Glas entspiegelt und mit UV-Schutz
  • Passepartoutmappe altweiß

Auflage: 5

Verfügbar
Oper Halle
Universitätsring 24

Auf dem Kleinen Petersberg wurde 1837 das erste Theater Halles erbaut, die sogenannte „Kunstscheune”. Ab 1884 schuf der Architekt Heinrich Seeling (1852 – 1932) ein mit modernster
Bühnentechnik ausgestattetes Haus, welches am 9. Oktober 1886 mit Schillers „Wallenstein” festlich eröffnet wurde. Ostern 1945 wurde das Theater durch Bomben schwer zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte in reduzierter Form, unter anderem verlor das Tympanon seinen Figurenfries und den Giebelaufsatz. Das zerstörte Bühnenhaus wurde ohne die ursprüngliche Kuppel und mit stark vereinfachter Fassade rekonstruiert. 1951 konnte das Theater als Mehrspartenhaus wiedereröffnet werden.
Während der Zeit der DDR fanden umfassende Modernisierungsmaßnahmen am „Landestheater Halle” statt.
An Stelle der Terrasse mit Freitreppe wurde das Theatercafé eingerichtet, dessen geschwungener Baukörper aus einer Beton-, Glas-Konstruktion besteht. Nach Abschluss der Modernisierung 1968 wurde das Haus in „Theater des Friedens“ umbenannt. Dieser Name stand in goldenen Lettern auch auf dem Kranzgesims der Fassade. 1992 erhielt es seinen derzeitigen Namen „Oper Halle”.
Die Inschrift im Gesims lautet heute: „Den Darstellenden Künsten”. Seit 2000 erfolgte eine schrittweise denkmalgerechte Sanierung der Süd- und Ostfassade. Die Wiederherstellung der Westfassade mit Terrasse ist erklärte Rekonstruktionsabsicht.