Motivinformationen

Titel: Waisenhausbuchhandlung

Standort 51° 28’ 40.145” N, 11° 58’ 13.447” O
16. Jahrhundert , mehrfach umgebautes Fachwerkhaus
Historische Aufnahme von Gottfried Riehm , 1890 – 1920
Digitalisat
Stadtarchiv Halle
Signatur: Riehm 437

eigene Aufnahme: 2019

Größe des Druckes: 54 x 40 cm

Rahmung:

  • Nielsen C2 Alu strukturiert schwarz-matt
  • Format 71 x 56 cm
  • Glas entspiegelt und mit UV-Schutz
  • Passepartoutmappe altweiß

Auflage: 5

Verfügbar
Waisenhausbuchhandlung
Franckeplatz 5

Mit der Absicht, seine Erziehungsanstalten zu erweitern, kaufte August Hermann Francke 1706 das hier zu sehende Eckhaus auf dem Gelände des heutigen Franckeplatzes, das zu seiner Zeit das berüchtigte Wirtshaus „Zum Raubschiff“ beherbergte. Lange Jahre diente es als Wohnhaus für Stiftungsmitarbeiter. Seit 1925 ist hier die Waisenhausbuchhandlung untergebracht, die in den 1930er Jahren von dem Buchhändler Hermann Niemeyer (1883 – 1964), Inhaber des Max Niemeyer Verlages und der Lippertschen Buchhandlung, übernommen wurde. Eine denkmalgerechte Sanierung erfolgte 2012. Mit dem benachbarten Haus, in dem das „Nachwuchsforum Geschichte” angesiedelt ist, gehören beide Gebäude zu der ältesten Bebauung des alten Stadtteils Glaucha.
Die in unmittelbarer Nachbarschaft angrenzenden Häuser fielen 1945 einem Bombenangriff zum Opfer. An deren Stelle wurde 2010 – 2012 nach Plänen des Münchener Architektenbüros Dannheimer & Joos der Neubau der „Kulturstiftung des Bundes” errichtet. Die Fassadengestaltung nimmt die Fachwerkstrukturen der historischen Bebauung der Stiftungen auf und fügt sich so als moderne Architektur in das historische Ensemble ein.