Motivinformationen

Titel: Giebichensteinbrücke

Standort 51° 29’ 27.859” N, 11° 57’ 24.854” O
1926 – 1928 in Stahlbetonbauweise erbaut
Historische Aufnahme von Fritz Möller , 1890
Glasnegativ 13 x 18 cm, gescannt
Stadtarchiv Halle
Signatur: Möll 504

eigene Aufnahme: 2019

Größe des Druckes: 57 x 40 cm

Rahmung:

  • Nielsen C2 Alu strukturiert schwarz-matt
  • Format 71 x 56 cm
  • Glas entspiegelt und mit UV-Schutz
  • Passepartoutmappe altweiß

Auflage: 5

Verfügbar
Giebichensteinbrücke
Kröllwitzer Straße

Die Giebichensteinbrücke, die heute als steinerne Bogenbrücke die Stadtteile Kröllwitz und Giebichenstein verbindet, wurde 1926 – 1928 errichtet und ersetzte eine 1892 erbaute Stahlbrücke, die mit ihrem ausspannenden Fachwerkbogen das pittoreske Landschaftsbild beeinträchtigte.
Die heutige, auf vier unterschiedlich großen Segmentbögen ruhende Brücke überspannt den Saaledurchbruch auf 261 Meter Länge. Sie wurde unter Leitung des Städtischen Bauamtes von Clemens Vaccano (1882 – 1938) und Adolf Heilmann (1888 – 1949) sowie unter künstlerischer Mitwirkung von Paul Thiersch (1879 – 1928), dem Direktor der 1915 gegründeten Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein, konzipiert. Zwei monumentale Tierskulpturen flankieren den Hauptbogen der Brücke, eine Kuh, das ländliche Kröllwitz charakterisierend, und
ein Pferd, das symbolisch für das städtische Giebichenstein steht. Beide Skulpturen sind bedeutende Arbeiten von Gerhard Marcks (1889 – 1981), dem späteren Leiter der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein. Er war seit 1919 Mitglied des Staatlichen Bauhaus Weimar. Die Ausführung der Skulpturen besorgte der Bildhauer Josef Gobes (1878 – 1966).
Die auf Milargs Komposition zu sehende vorgelagerte Pontonbrücke war von 1870 – 1892 in Betrieb und wurde 1902 abgerissen.
Die Giebichensteinbrücke ist ein Ort der „Grand Tour der Moderne“ und damit Teil des Projektes „Halle und die Moderne“ innerhalb des Jubiläums „100 jahre bauhaus“.